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Entwicklung des Wasserwegeknotenpunktes
Seit Anfang der Stadtexistenz spielte der Fluss eine sehr wichtige Rolle. Er ermöglichte den bequemen und ungefährlichen Warentransport, bot Sicherheit und Schutz vor Feinde und garantierte Verdienst, weil die dort gebaute Brücke auf der Oder der einzige Übergang im Bereich von vielen Kilometer war. Die Einwohner versuchten immer, den Fluss gut zu benutzen. Die Ufer wurden mit Korbweide verstärkt, die Hochwasserdeiche, die Dämme und die Wahre wurden schon in der Zeit des Mittelalters gebaut.
Im dreizehnten Jahrhundert hatte Breslau schon einen echten Verladehafen mit Lagern und Mühlen. Um die Flutbedrohung zu verringern, baute man das Flussbett um und führte den Überfluss des Wassers aus der Stadt heraus. |
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Im 18. Jahrhundert zählte Breslau zu den drittgrößten preußischen Städten (nach dem Königssitz und Berlin). Der Fluss wurde in dieser Zeit einer der wichtigsten Transportwege. Deswegen wurde er besser reguliert, z.B. wurden zwei moderne Kammerschleusen gebaut.
Zu dieser Zeit führte der Hauptwasserweg durch die Südoder. Die Nordoder trieb die zahlreich gebauten Mühlen an.
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Im 19. Jahrhundert baute man einen neuen Wasserweg, mit einer neuen Schleuse "Szczytniki" (die bis heute noch funktioniert!), einem Kanal, der "Kana³ Miejski" (Stadtkanal) genannt wurde und dem neuen Verladenhafen "Port Miejski" (Stadthafen). Es stellte sich aber heraus, dass der Wasserweg und der Hafen nicht ausreichend waren. Aufgrund des rapiden Urbanisierungsprozesses und des steigenden Verladungsbedarfs wurden zwei neue Flusshäfen zwischen 1842 und 1968 gebaut.
Die Flut im Jahr 1907 zeigte, dass Breslau besseren Schutz vor dem Hochwasser brauchte. Im Jahr 1912 wurde der Bau des so genannten "Gegenwärtigen Schifffahrtskanal" (Wspó³czesny Kana³ ¯eglugowy) mit dem beilaufenden Flutkanal (kana³ powodziowy) angefangen. Der Bau wurde 1917 zu Ende gebracht. Der Kanal ist 10,7 km lang, 46 m breit und 3,7 m tief. Um den geeigneten Wasserspiegel im Kanal zu halten, baute man vier Staustufen: Bartoszowicki, Zacisze, Ró¿anka und Rêdzin. Auf dem rechten Ufer entstanden zahlreiche Produktionswerke und eine Flusswerft (gegenwärtig die Reparaturwerft). Um den Lastkähne und den Schleppschiffe zu überwintern, baute man zwei Hafen: Osobowice I und Osobowice II. Der Letztgenannte wird jetzt meistens von Breslauer Segelklubs für die Freizeitbinnenschifffahrt benutzt.
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Die heutige Form des Breslauer Wasserwegeknotenpunktes stammt also meistens aus der Zeit, in der Breslau eine der Städte Deutschlands war. Nur ein paar von über 100 Brücken wurde vorläufig zur Beschreibung ausgewählt. Mehrere wurden aber auf der polnischen Version der Seite vorgestellt. |
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